In diesen 10 Produkten verstecken sich tierische Stoffe - Drücke "Play" und klicke dich durch die Slidebar


      Begriffe & Bezeichnungen rund um Veganismus

Im veganen Umfeld stößt man oft auf Begriffe, die man ansonsten kaum verwendet. Wir erklären, was es mit "Puddingvegetariern", "Omnivoren" und Co auf sich hat.

Kennt ihr die Wahrheit…?

                         Nestlé tötet Babys – Wikipedia



Statistiken zur Ernährung

Statistiken und Umfragen zur Ernährung

 

Ernährung nimmt einen immer größeren Stellenwert ein. Sowohl der Anteil der Bevölkerung, der angibt gutes Essen und Trinken würden eine große Rolle in ihrem Leben spielen als auch der Anteil der Genießer ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Zudem ist die Zielgruppe der Personen mit einer hohen Ausgabebereitschaft für eine gute Ernährung spürbar gestiegen. Für Frauen ist das Thema dabei wichtiger als für Männer.

Trotz Veggie-Trend: Fleisch ist das Lieblingsessen der Deutschen. Zu diesem Ergebnis kommt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im aktuellen Ernährungsreport 2017. 

Infografik: Die Deutschen lieben Fleisch und Nudeln | Statista

            Fakten zum Thema: Ernährung


Statistiken zum Thema Fleisch

Statistiken zum Thema Fleisch

 

Pro Kopf werden in Deutschland durchschnittlich rund 60 Kilogramm Fleisch und Fleischwaren aller Art verzehrt. Rund zwei Drittel davon macht allein Schweinefleisch aus, knapp zwölf Kilogramm entfallen auf Geflügel und etwa neun Kilogramm auf Rind- und Kalbfleisch. Nach Schätzungen von BUND, Heinrich-Böll-Stiftung und Le Monde Diplomatique ergibt das hochgerechnet auf ein Menschenleben einen Tierpark von 945 Hühnern, jeweils 46 Schweinen und Puten, 37 Enten, zwölf Gänsen sowie jeweils vier Rindern und Schafen.



Statistiken zu Obst und Gemüse

Statistiken zu Obst und Gemüse

 

Eine trennscharfe botanische Abgrenzung von Obst und Gemüse gibt es nicht, mehrere Definitionen existieren nebeneinander. Tendenziell wird Obst eher roh gegessen und mit einem eher süßen Geschmack assoziiert, während Gemüse meist in gekochter Form verzehrt wird. Zudem ist Obst die Frucht mehrjähriger Pflanzen, wohingegen Gemüse jeder Bestandteil (Blätter, Wurzeln etc.) meist einjähriger Pflanzen sein kann. Diese lebensmitteltechnische Unterscheidung einerseits und botanische andererseits kategorisiert die meisten Obst- und Gemüsearten zufriedenstellend, liefert bei einigen jedoch widersprüchliche Ergebnisse. So wären Kürbisse (zu denen auch Melonen zählen) botanisch eigentlich als Obst zu klassifizieren, entspringen als Früchte aber einjährigen Pflanzen, müssten also wieder dem Gemüse zugeschlagen werden.


Statistiken zu Bio-Lebensmitteln in Deutschland | Statista

Statistiken und Umfragen zum Markt für Bioprodukte und Bio-Lebensmittel in Deutschland

 

Bio-Produkte bezeichnen Erzeugnisse des ökologischen Landbaus. Die Begriffe „Bio“ und „Öko“ sowie die Kennzeichnung „aus kontrolliert biologischem Anbau“ sind europaweit gesetzlich geschützte Bezeichnungen, die eine Zertifizierung nach der EG-Öko-Verordnung durch unabhängige Öko-Kontrollstellen voraussetzen. Neben dem amtlichen Bio-Siegel gibt es weitere private Verbandssiegel wie in Deutschland z.B. Bioland und Demeter, die über die EU-Standards hinausgehende Anforderungen stellen. Aktuell sind im deutschen Handel mehr als 70.000 Artikel mit dem Bio-Siegel erhältlich, v.a. Heißgetränke, Kräuter und Gewürze sowie Brot und Backwaren.


Die EG-Ökoverordnung schreibt vor, dass mindestens 95 Prozent der verwendeten Zutaten eines Produkts aus ökologischer Bewirtschaftung stammen müssen. Eine Beimischung von Erzeugnissen aus konventioneller Landwirtschaft ist also prinzipiell möglich. Geschmacksverstärker, künstliche Aromen und Farbstoffe sind verboten, andere Zusätze wie z.B. Sauerstoff, Milch-, Apfel- und Ascorbinsäure (insgesamt 47 Stoffe) aber erlaubt. Im Pflanzenbau ist die Verwendung von Stickstoffdünger begrenzt und von organischem Handelsdünger unbegrenzt zulässig, synthetische Pflanzenschutzmittel sind aber verboten. In der Tierhaltung ist der Futterzukauf erlaubt, die Futtermittel dürfen jedoch nicht gentechnisch verändert sein und nur im begrenzten Maße aus konventionellem Anbau stammen. 

Der Markt für Bio-Lebensmittel boomt. In Deutschland sind die Umsätze seit dem Jahr 2000 um fast das Fünffache auf rund 9,5 Milliarden Euro gestiegen. Nach dem Pro-Kopf-Umsatz ist Deutschland in den Top-10 weltweit vertreten (die Schweiz steht hier an der Spitze). Die Zahl der Käufer von Bio-Produkten ist in Deutschland in den letzten Jahren weiter gewachsen. Obwohl auch die Reichweite von Bioläden bzw. Biosupermärkten gestiegen ist, ist vor allem die gestiegene Verfügbarkeit der Produkte im klassischen Lebensmitteleinzelhandel Motor des Wachstums. Die GfK schätzt den Marktanteil von Biolebensmitteln auf mittlerweile rund 5,3 Prozent, wobei sich eine deutliche Spreizung über die einzelnen Warengruppen ergibt.


                                                             Fleischlose Ernährung

                                                   Junges Gemüse

Der Verzicht auf tierische Produkte gilt als einer der größten Ernährungstrends der letzten Zeit. Der Verein Swissveg hat nun basierend auf einer im Januar und Februar diesen Jahres durchgeführten Umfrage Zahlen zu Vegetariern und Veganern in der Schweiz veröffentlicht. Demnach leben insgesamt 11 Prozent der Schweizer vegetarisch, also fleischlos, und weitere 3 Prozent sogar vegan, d.h. ganz ohne tierische Bestandteile. Verbreitet sind diese Ernährungsweisen vor allem bei jungen Menschen: In der Altersgruppe zwischen 15 und 34 Jahren waren 13 Prozent Vegetarier und 6 Prozent Veganer; mit zunehmendem Alter sinkt dieser Anteil. 

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen auch, dass Vegetarier und Veganer eher in der Deutschschweiz zuhause sind als in der Romandie (das Tessin wurde nicht befragt). Außerdem sind bei den Vegetariern die Frauen in der Mehrheit (70 zu 30 Prozent), bei den Veganern hingegen die Männer (60 zu 40 Prozent). Ein weiteres Resultat unterstreicht den Trend-Charakter der veganen Ernährung: Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der Veganer ernährt sich erst seit maximal zwei Jahren auf diese Art und Weise; bei den Vegetariern hingegen ist fast jeder zweite (46 Prozent) schon 11 Jahre oder länger dabei.

Infografik: Junges Gemüse | Statista

                               So frühstücken die Deutschen                        

        Weichgekocht, das Gelbe noch leicht flüssig - so essen die    Deutschen ihr Frühstücksei am liebsten. Laut einer      aktuellen Umfrage des Forschungsinstituts YouGov bevorzugen 46 Prozent der Bundesbürger diese Zubereitungsart. 


Nur jeder Siebte (15 Prozent) mag sein Ei zum Frühstück hartgekocht, wie die Grafik von Statista zeigt. Noch weniger verbreitet sind Rührei, Omelette und Spiegelei. 16 Prozent der Deutschen essen morgens gar kein Ei, so das Ergebnis der YouGov-Studie. 

Ein weichgekochtes Frühstücksei braucht je nach Größe eine Kochzeit von drei bis fünf Minuten.

Infografik: So frühstücken die Deutschen | Statista